Stromverbrauch – Was verbraucht eine Infrarotheizung?

Bei der Infrarotheizung handelt es sich um eine Strahlungsheizung, wodurch Flächen in der unmittelbaren Umgebung der Heizung erwärmt werden und den Raum somit warm halten. Der Unterschied zu einer klassischen Heizung liegt aber auch darin, dass Infrarotheizungen den Raum konstant warm halten. Bei dem Erreichen der gewünschten Raumtemperatur schaltet sich die Infrarotheizung aus und schaltet sich nur wieder ein, um die Temperatur konstant beizubehalten. Dabei läuft die Infrarotheizung auch nicht mit 100% ihrer Leistung, wodurch sie sich von konventionellen Heizungen unterscheidet. Aufgrund dessen lässt sich der Stromverbrauch auch nicht so einfach berechnen. Der Verbrauch ist von vielen Faktoren abhängig und kann nicht so wie bei einer klassischen Heizung durchgeführt werden.

Welche Kriterien müssen beachtet werden, um den Stromverbrauch zu berechnen?

Stromverbrauch einer InfrarotheizungZu erst spielt die Dämmung sowie die Größe des Raumes, in welchem sich die Infrarotheizung befindet eine wichtige Rolle. Ein schlecht gedämmter Altbau kann bis zu 4 mal so viel Strom verbrauchen wie ein Neubau, welcher gut gedämmt ist.

Um einen Richtwert für den Verbrauch einer Infrarotheizung zu erhalten, sind aber auch Faktoren von großer Bedeutung wie die Deckenhöhe, Wände und Wände zur Raumteilung, die Isolation wie Fenster und Türen sowie die Außentemperatur und die gewünschte Raumtemperatur.

Die Außentemperatur spielt dabei eine entscheidende Rolle, da die Infrarotheizung mehr heizen muss, umso kälter die Außentemperatur wird. Somit ist der Verbrauch im tiefen Winter natürlich viel höher als im Herbst oder Frühling.

Nun muss der Heizwärmebedarf berechnet werden, welcher sich aus der Raumgröße in Quadratmetern, dem Wärmebedarf pro Quadratmeter von zum Beispiel 60 Watt/m2 bei einer Deckenhöhe von 3 Metern sowie der durchschnittlichen Heizstundenzahl pro Jahr zusammensetzt. Diese Werte werden miteinander multipliziert, um die gesamten Wattstunden pro Jahr zu erhalten. Anschließend wird die Gesamtzahl an Wattstunden mit dem Strompreis pro kWh multipliziert, um einen Richtwert für den jährlichen Stromverbrauch zu erhalten.

Die Berechnung hängt des Weiteren von der Heizrate der Infrarotheizung ab, welche angibt, wie viele Minuten pro Stunden die Heizung in Betrieb ist. Ist die Heizung nur 30 Minuten pro Stunde aktiv, so beträgt die Heizrate 50%. Um den Stromverbrauch nun genauer zu berechnen, muss der vorher errechnete maximale Stromverbrauch mit der Heizrate verrechnet werden, wodurch sich dieser verringert.

Allerdings können wichtige Faktoren wie die Dämmung und die Außentemperatur nicht mit in die Berechnung einfließen. Um den genauen Stromverbrauch zu erhalten, sollte ein Stromzähler-Messgerät zwischen die Infrarotheizung und die Steckdose geschaltet werden.

Weitere wichtige Informationen zum Verbrauch einer Infrarotheizung

Thermostat an der Infrarotheizung nutzenZu Beginn ist zu sagen, dass Infrarotheizungen in der Regel deutlich weniger Strom verbrauchen als klassische Kesselheizungen beziehungsweise Kosten generell einsparen. Das liegt neben der Funktionsweise einer Infrarotheizung auch an der Anlaufzeit dieser. Infrarotheizungen benötigen nur eine Anlaufzeit von 5-10 Minuten bis zum Erreichen der gewünschten Temperatur.

Auch die Betriebsdauer ist deutlich geringer als bei einer klassischen Heizung, welche permanent im Betrieb sein muss, um den Raum zu beheizen. Je nach Dämmung, Außentemperatur und weiteren Faktoren muss eine Infrarotheizung hingegen nur zwischen 30-50% im Betrieb sein.

Natürlich hängt der Verbrauch auch von der Art und Stärke sowie der Größe und Leistung der Infrarotheizung ab. Auch die Anzahl an Infrarotheizungen, welche sich in einem Raum befinden, ist ausschlaggebend für den Verbrauch. Es sollte letztendlich ein Thermostat verwendet werden, um die Betriebsdauer zu regeln, da dieses das Gerät einschaltet, wenn dies nötig oder sinnvoll ist. Eine Zeitschaltuhr schaltet die Heizung auch dann ein, wenn die gewünschte Raumtemperatur noch vorhanden ist, was letztendlich zu einem höheren Verbrauch führt.

Fazit – Was verbraucht eine Infrarotheizung?

Grundsätzlich sind Infrarotheizungen sparsamer als klassische Kesselheizungen. Allerdings ist die Berechnung des Verbrauchs von vielen verschiedenen Faktoren anhängig und kann nur pauschal erfolgen. Wenn man jedoch alle Faktoren beachtet, kann man mit einer Infrarotheizung richtig Geld sparen.

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