Infrarotheizung im Bad als Alternative zur normalen Heizung

Das Badezimmer unterscheidet sich nicht nur in seiner Funktion von den anderen Räumen im Haus, sondern auch durch seine Einrichtung und Ausstattung. Nicht nur, dass Boden und Wände gekachelt sind, um der hohen Feuchtigkeit zu trotzen, auch das Heizsystem muss den besonderen Anforderungen gerecht werden. Die empfohlene Raumtemperatur ist zirka 4° höher als in anderen Zimmern, da man sich hier teilweise komplett entkleiden muss.

Neben den altbekannten Heizkörpern und der quasi unsichtbaren Fußbodenheizung erfreut sich die Infrarotheizung ebenfalls immer größerer Beliebtheit. Aber kann sie sich als ebenbürtige Alternative beweisen?

Wie funktioniert die Infrarotheizung?

Infrarotstrahlung sichtbar mit spezieller KameraGängige Heizkörper erhitzten meist nur die umliegende Luft. Die Infrarotstrahlen hingegen erwärmen die Oberflächen und Gegenstände in ihrer unmittelbaren Umgebung, was mehrere Vorteile mit sich bringt.

  • Der Komfort: die Infrarotstrahlen fühlen sich wie Sonnenstrahlen auf der Haut an und dringen tiefer in das Gewebe ein, als normale Heizungsluft
  • Schutz gegen Schimmel: Besonders im Bad muss wegen der Feuchtigkeit regelmäßig gelüftet werden. Die Infrarotheizung hält die Wände schön trocken und gibt Schimmel keinen Nährboden.
  • Kein Heizverlust durch Lüften: dadurch, dass die Hitze bei Infrarotheizungen nicht in der Luft hängt, geht sie beim Lüften auch nicht so schnell verloren.

Wie kann eine Infrarotheizung eingesetzt werden?

Infrarotheizungen können entweder als Zusatz- oder als Hauptheizung eingesetzt werden. Badezimmer sind meist nicht sehr groß und für klobige Heizkörper ist nicht viel Platz. Außerdem passen sie optisch nur selten zu der üblichen Ausstattung des Bades.

Infrarotheizungen gibt es als diskrete, rechteckige Paneele in klassischem Weiß, aber auch in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Ausgestattet mit Handtuchhaltern merkt man auf den ersten Blick nicht einmal, dass es sich um eine Heizung handelt.

Ein besonderes Modell fürs Bad ist die Infrarot Spiegelheizung, wodurch sie gänzlich unsichtbar ist und trotzdem gewissenhaft ihren Dienst leistet.

Montage und Positionierung

Für Infrarotheizungen müssen keine Heizrohre verlegt werden, da sie über das Stromnetz funktionieren. Somit ist man sehr flexibel, wo man sie anbringen möchte, solange eine Steckdose in der Nähe ist. Wer trotzdem das Kabel verstecken möchte, kann ein Unterputzthermostat verwenden.

Die Paneele können entweder wie normale Heizkörper an den Wänden angebracht werden oder, wenn dort kein Platz ist, können sie sogar an der Decke befestigt werden. Am besten man richtet die Infrarotheizung so aus, dass der Bereich vor der Dusche direkt beheizt wird. Die Strahlung ist bis zu einer Distanz von 2m intensiv spürbar und wärmt einen ausreichend, bis man sich wieder angezogen hat.

Fazit – Infrarotheizung im Bad als Alternative

Man kann also getrost festhalten, dass die Infrarotheizung den Vergleich mit anderen Heizsystemen nicht scheuen muss. Schlussendlich muss aber jeder für sich das Für und Wider abwägen, um individuell festzustellen, was die beste Heizmethode für das eigene Bad ist.

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Stand: 19.12.2018 um 07:20 Uhr, * = Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API